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17.-22.06..2014 MGV sang in Punat für Hochwasseropfer PDF Drucken E-Mail

Anlässlich des 6. Männerchor-Seminars der “Grenzwacht Lavamünd“ wurden zwei Gottesdienste und drei Konzertauftritte in Kosljun und in Punat auf Einladung der dortigen Gemeinde, dem Tourismus-Direktor und der Ortspfarre mit der Karitas durchgeführt. Die dabei „ersungenen“ großzügigen Geld- und Sachspenden der gut besuchten Veranstaltungen kommen über die Caritas direkt den Hochwasseropfern in Bosnien-Herzegowina zugute.
Schon 2013 wurden wir vom Kulturreferat der Gemeinde Punat eingeladen ein Konzert mit zu gestalten. Heuer war es dann soweit, nach regem Schriftverkehr und dem Besuch unseres Chorleiters Friedolin Urban-Keuschnig mit Dechant Mag. Marko Lastro als Dolmetscher, wurde das Programm für die 5 Seminartage festgemacht. Anreise Dienstag 17.6. Besichtigungen auf der Insel Krk, Malinska und Vrbnik, Žlachtina - Weinverkostung mit Gesang, Fahrt zum Begrüßungstreff in die Konoba Maslina, Empfang durch unseren dortigen Betreuer, Organist und Veranstaltungs-Manager Andelo Žic, Überfahrt zum Kloster mit unserem bewährten More – Expressboot. Herzlicher Empfang im Kloster Kusljun. 
Der Mittwoch war ausgefüllt mit 8 Proben a‘ ca.80 Minuten zu optimalen Probenbedingungen. 
Am Donnerstag waren wir im Kloster mit dem Organisten zur gemeinsamen Gestaltung der Fronleichnamsmesse eingeladen. Abends hatten wir in Punat die Eröffnung der Galerie «Toš», auf Einladung des Tourismusdirekors Branko Karabaić, zusammen mit dem Klapa-Mädchen-Ensemble „Puntarka“ (12 Mädchen, 9 – 16 Jahre, unter der Leitung von Ana Jagić-Alijić, Preisträger des jährlichen Jugendsingwettbewerbs in Kroatien) – mit zu gestalten. Nach Begrüßungsworten des Tourismusdirektors und Präsentation der Tourismus-Gemeinde Punat, herzliche Begrüßung der Gäste durch die Museumsleitung, welche dem Publikum den Ausstellenden Künstler und die kulturellen Gruppen vorstellte. Die Galerie «Toš» bietet ein wunderschönes Ambiente in einer alten Ölmühle, akustisch traumhaft geeignet für Liedvorträge und etwa für 120 Personen Platz. Nach den Liedvorträgen gab es einen Ausklang mit den Organisatoren in einem nahen Restaurant mit interessanten Gesprächen und kleinem Imbiss sowie der Einladung für 2015. 
Der Freitag, als intensiver Probentag geplant, (8 Probeneinheiten) klang mit einem köstlichen Fischessen im Restaurant Maslina aus. Überfahrt auf die Klosterinsel 21:30 Uhr.
Samstag, Vormittag: Proben, Nachmittag Vorbereitung auf das Benefizkonzert, Überfuhr und Abendessen im Parkhotel. Anschließend Konzert für die Opfer der Hochwasser in Bosnien-Herzegowina, Begrüßung der Gäste und Spender durch die Hoteldirektorin Frau Indira Justinić, es waren etwa 80 Hotelgäste und 150 Einheimische gekommen. In der Folge sprachen der Bürgermeister Marinko Žic und Ortspfarrer Hw. Ivan Kordić sowie die Präsidentin der Karitas Krk Rijeka, Frau Anika Žic über die Grundidee des Benefizkonzertes, fanden Dankesworte für die großzügigen Spender und die spontane, freiwillige Mitwirkung der Auftretenden. 
Unser Chorleiter stellte unsere Gemeinde vor, überbrachte die Grüße unseres Bürgermeisters Ing. Josef Ruthardt und erzählte von unserer eigenen Hochwassersituation sowie von der großen Hilfsbereitschaft, welche den verzweifelten Geschädigten wieder Hoffnung gab, so dass auch wir uns spontan bereit erklärt haben, bei dieser Benefizveranstaltung mitzuwirken. 
Frau Dolmetscherin Nina Mrakovcić-Pavlić übersetzte die jeweiligen Ansprachen aussführlich.
I. Buić, ein junges Spitzentalent an der Querflöte, eröffnete das Konzert, mit zwei romantischen Werken. Die Klapa-Mädchen und unser Männerchor boten ein kontrastreiches Programm und wurden vom Publikum mit viel Applaus belohnt. Zum Abschluss überreichten wir noch unsere Erinnerungs-Präsente an die Verantwortlichen und Mitgestalter, welche uns, unser Bürgermeister seitens der Marktgemeinde mitgegeben hatte. Die Klapa-Mädchen sangen uns als Dank noch mit ihren hellen Stimmen das Aveglöckchen. Damit klang dieser Abend aus. Leider konnten wir nicht lange verweilen, um 23:00 hatten wir wieder im Kloster Kosljun zu sein. 
Der Sonntagvormittag war der gemeinsam mit dem Organisten gestalteten Messe gewidmet. im Anschluss daran gaben wir den Messbesuchern, wie jedes Jahr, eine Morgenmatinee im Kreuzgang des Klosters. Mit dem Gefühl, gute Kontakte geknüpft und unvergessliche Tage erlebt zu haben traten wir Sänger wieder den Heimweg ins Lavanttal an. 

 
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